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AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen der K3 Immobilien GmbH

– im Folgenden „Makler“ genannt –

 

§ 1 Maklervertrag

1. Der Maklervertrag kommt mit Inanspruchnahme unserer Maklertätigkeit bzw. mit der Aufnahme von Verhandlungen, bzw. die Verwendung eines auf dieser Internetseite, mündlich, per Fax, per E-Mail, per Post oder auf andere Art und Weise unterbreiteten Angebotes unter den nachstehenden Bedingungen zustande.

2. Alle Angebote sind freibleibend. Die objektbezogenen Angaben basieren auf den vom Immobilieneigentümer/Vermieter oder anderen Auskunftsbefugten erteilten Auskünften. Eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernimmt der Makler nicht. Irrtum, Änderungen und Zwischenvermietung/-Verkauf bleiben vorbehalten.

 

§ 2 Rechte und Pflichten des Maklers

1. Der Makler ist berechtigt für beide Parteien des beabsichtigten Vertrages provisionspflichtig tätig zu werden. (Doppeltätigkeit)

2. Der Makler verpflichtet sich, diesen Maklervertrag mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns durchzuführen. Er haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

§ 3 Rechte und Pflichten des Kunden

1. Der Kunde ist berechtigt, mehrere Makler nebeneinander zu beauftragen. Er hat weiter das Recht, sich ohne Einschaltung des Maklers um den Abschluss eines Kaufvertrages zu bemühen.

2. Der Kunde verpflichtet sich, den Makler unverzüglich über alle Umstände, die die Durchführung der Maklertätigkeit berühren, zu informieren. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Aufgabe oder Änderung der Kaufabsicht.

3. Der Kunde ist verpflichtet, den Makler vom Zustandekommen eines Vertrages unverzüglich zu benachrichtigen und ihm auf erstes Auffordern eine vollständige Abschrift des Vertrages zu übermitteln.

4. Der Kunde ist verpflichtet, alle im Rahmen dieses Maklervertrages erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und insbesondere nicht an Dritte weiter zu geben. Verstößt der Kunde gegen diese Verschwiegenheitspflicht, und schließt daraufhin der von ihm informierte Dritte einen Vertrag über das vom Makler nachgewiesene Objekt, so schuldet der Kunde die Provision, als ob er diesen Vertrag selbst geschlossen hätte. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Nachweis erbringt, dass kein oder lediglich ein geringer Schaden entstanden ist.

§ 4 Provision

1. Der Kunde verpflichtet sich, an den Makler nachstehende Provision zu zahlen, wenn durch den Nachweis oder die Vermittlungstätigkeit des Maklers ein Vertrag zustande kommt.

• Beim An-und Verkauf von Haus- und Grundbesitz und von Eigentumswohnungen ist vom Käufer und Verkäufer jeweils eine Provision in Höhe von 5,95 % (schließt die gesetzliche Umsatzsteuer mit ein) des Gesamtkaufpreises zu bezahlen. Die nachträgliche Minderung des Kaufpreises berührt den Provisionsanspruch des Maklers nicht.

• Im Falle eines Erbbaurechtes ist von Grundstückseigentümer und dem Erbberechtigten jeweils eine Provision in Höhe von 5,95 % (schließt die gesetzliche Umsatzsteuer mit ein) des Grundstückswertes und etwa bestehenden Aufbauten zu bezahlen.

• Die nachträgliche Minderung des Kaufpreises berührt den Provisionsanspruch des Maklers nicht.

• Bei der Vermietung von Wohnräumen ist vom Mieter eine Provision in Höhe von 2,38 Monatsmieten (schließt die gesetzliche Umsatzsteuer mit ein) zu zahlen.

• Bei der Vermietung oder Verpachtung von Gewerberäumen bis zu einer Vertragsdauer von 5 Jahren ist vom Mieter/Pächter eine Provision in Höhe von 3 Monatsmieten (zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer (19 %)) zu zahlen.

• Sofern keine Vermietung von Wohnräumen oder Vermietung/Verpachtung von Gewerberäumen bis zu 5 Jahren vorliegt, errechnet sich die Provision sich aus dem notariell beglaubigten Kaufpreis bzw. dem Gesamtwert des Vertrages, zuzüglich etwaiger weiterer Leistungen, wie z. B. Übernahme von Grundbuchlasten, Ablöse für Einrichtungen etc.

2. Der Provisionsanspruch des Maklers ist fällig mit Abschluss des voll wirksamen Kaufvertrages mit dem vom Makler nachgewiesenen oder vermittelten Vertragspartner. Dies gilt auch dann, wenn der Abschluss des Kaufvertrages erst nach Beendigung des Maklervertrages, aber auf Grund der Tätigkeit des Maklers zustande kommt.

3. Als provisionsbegründeter Kaufvertrag gilt auch der Kauf eines ideellen oder realen Anteils am Grundstück ohne die Einräumung von Erbbaurechten und ähnlichen sowie die Einräumung von Gesellschaftsrechten, wenn dies dem in § 1 genannten Zweck wirtschaftlich entspricht. Als provisionsbegründeter Kaufvertrag gilt auch der Vertragsschluss durch eine natürliche oder juristische Person, die zum Kunden in enger oder dauerhafter rechtlicher oder persönlicher Verbindung steht.

4. Nimmt der Kunde von seiner in § 1 umschriebenen Kaufabsicht Abstand oder findet er selbst ein geeignetes Objekt, so ist er bei Vorlage entsprechender Belege zum Ersatz dieser Kosten als Aufwandsentschädigung verpflichtet.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

1. Der Maklervertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Er endet nach neun vollen Kalendermonaten ohne dass es einer Kündigung bedarf.

2. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund wird hiervon nicht berührt.

3. Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

 

§ 6 Datenschutz

Der Kunde willigt ein, dass der Makler Daten, die sich aus diesem Vertrag oder der Vertragsdurchführung ergeben erhebt, verarbeitet, nutzt und diese im erforderlichen Umfang dem Verkäufer übermittelt.

 

§ 7 Schlussbestimmungen

1. Ist der Kunde Kaufmann, wird hiermit zwischen ihm und dem Makler als Erfüllungsort für die beiderseitigen Verpflichtungen aus diesem Maklervertrag sowie Gerichtsstand für etwaige Streitigkeiten Langen vereinbart.

2. Stillschweigende, mündliche oder schriftliche Nebenabreden wurden nicht getroffen. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für eine Aufhebung dieser Schriftformklausel.

3. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder künftig unwirksam oder undurchführbar werden, so werden die übrigen Regelungen des Vertrages davon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung verpflichten sich die Parteien schon jetzt, eine wirksame Regelung zu vereinbaren, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung rechtlich und wirtschaftlich möglichst nahe kommt. Entsprechendes gilt für die Ausfüllung von Lücken dieses Vertrages.